| Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie | ||
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Die Elternkreise rheumakranker Kinder und Jugendlicher
Eine Initiative der Deutschen Rheuma-Liga Die Deutsche Rheuma-Liga ist eine der größten Selbsthilfeorganisationen im Gesundheitsbereich. Unter den meist regionalen Angeboten der Hilfe und Selbsthilfe für Betroffene befinden sich die Kreise für Eltern rheumakranker Kinder. Erfahrene Eltern helfen und beraten Betroffene - von den ersten Symptomen der Erkrankung bis zu ihrer Bewältigung in der Familie. Rheuma bei Kindern früh erkennen und behandeln Mit den ersten Anzeichen der Erkrankung beginnt für die Familien manches Mal eine Odyssee von Arzt zu Arzt, bis endlich die Diagnose gestellt und eine wirksame Therapie eingeleitet werden kann. Über kindlich rheumatische Erkrankungen wissen auch Fachleute oftmals noch wenig. Die frühzeitige Diagnose und Therapie bieten betroffenen Kindern jedoch eine große Chance, die Krankheit zur Ruhe zu bringen und Spätschäden zu vermeiden. Krankheit betrifft die gesamte Familie In Kindergärten und Schulen, bei Kranken- und Pflegekassen oder bei der Erlangung eines Schwerbehindertenausweises sind die Eltern oft harten Kämpfen ausgeliefert, um ihre berechtigten Forderungen durchzusetzen. Dies sind nur einige Gründe, warum sich 1980 der erste Elternkreis rheumakranker Kinder gründete. Damals waren die Informationen sehr rar, und die Eltern standen allein vor der neuen Situation. Hilfe zur Selbsthilfe: ein Weg zur Krankheitsbewältigung Für die Alltagsbewältigung ist es wichtig, die Erkrankung zu akzeptieren und innerhalb der Familie sowie mit Institutionen zusammen zu arbeiten. Der Schritt in eine Selbsthilfegruppe kann ein Anfang sein, sich mit der Krankheit auseinander zu setzen und sie im Folgenden zu bewältigen. Dieser Schritt bedeutet oft eine erhebliche Entlastung für alle Beteiligten. Informierte Eltern - so die Erfahrung der Elternkreise - haben weniger Ängste und können den Verlauf der Erkrankung häufig positiv beeinflussen. Ausführliche Gespräche helfen ihnen, die Krankheit des Kindes verarbeiten zu können und einen Weg für sich und ihr Kind zu finden. Das heißt auch lernen, mit der Krankheit zu leben, ohne die Krankheit zum beherrschenden Thema in der Familie werden zu lassen. Und manchmal dauert es seine Zeit, bis jeder seinen Weg gefunden hat. Wie können Elternkreise helfen? Wer könnte besser helfen, als die Menschen, die dieselben Ängste und Fragen erlebt haben und nachvollziehen können? Diese Eltern können Vorbilder sein. Deshalb engagieren sich bundesweit etwa 120 Eltern ehrenamtlich in der Deutschen Rheuma-Liga durch:
Situation der Familien mit rheumakranken Kindern verbessern Die Elternkreise der Deutschen Rheuma-Liga wollen die Familien beraten, unterstützen UND sie arbeiten daran, dass
Finden Sie einen Elternkreis in Ihrer Nähe Unter dem Dach der Rheuma-Liga sind über 80 Elternkreise im gesamten Bundesgebiet aktiv. Einige arbeiten sehr intensiv mit regelmäßigen Treffen, andere kommen nur unregelmäßig zusammen. Adressen und Ansprechpartner/innen finden Sie auf den Internetseiten der Rheuma-Liga. Kinder- und Jugendarbeit Weitere Informationsangebote
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(c) 2007 Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie, Letzte Änderung am 17.08.2011